Verband Deutscher Zytologisch Tätiger Assistenten e.V.

Aktuell

Homeoffice

Liebe Kolleg:innen,

die Kassenärztliche Bundesvereinigung verweigert, wie bereits letztes Jahr, trotz zugespitzter Pandemielage das Homeoffice für Präparatebefunder mit der Begründung der “Vereinbarung von Qualitätssicherungsmaßnahmen nach § 135 Abs. 2 SGB V zur zytologischen Untersuchung von Abstrichen der Cervix uteri § 6.”

Es ist unbegreiflich, wie eine Ärztevereinigung in diesen Zeiten ohne Rücksicht auf mögliche Erkrankungen von Labormitarbeitern riskiert, dass möglicherweise durch Infektionen Labore schließen müssen und ggf. tausende Befunde während der Quarantänezeit liegen bleiben. Die KBV hat weder das Wohl der Labormitarbeiter:innen im Blick noch das Wohl der Patientinnen, die möglicherweise auf ihre Befunde warten müssen. Man könnte doch zumindest erwarten, dass der Vorstand der KBV sich Gedanken über eine Übergangslösung macht und wie diese gestaltet werden kann, anstatt pauschal und lapidar abzulehnen.

Abrechnung vor Gesundheit, ist das im Sinne des hippokratischen Eides? Wir sagen nein! Deshalb ging dieser Brief sowohl an den BM Jens Spahn als auch an den BM Hubertus Heil mit der Bitte um Stellungnahme.

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Heidi Hahn CFIAC Vorsitzende

Brief an die Bundesminister Spahn und Heil


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